Die Königsallee – Das Herz der Modestadt

Zu einer der bekanntesten Prachtstraßen Europas zählt die Düsseldorfer Königsallee. Von den Einwohnern der Landeshauptstadt wird sie liebevoll nur die „Kö“ genannt. Sie prägt nicht nur den Ruf einer eleganten Luxusmeile, sondern steht auch für ein modernes und stylisches Lebensgefühl.

Hier werden durch viele namhafte Geschäfte, kleine Boutiquen und luxuriöse Juweliere die absoluten Highlights der Modebranche geboten. Auch zwei beeindruckende Shopping-Malls stehen zum ausführliches Flanieren und Stöbern zur Verfügung.

Auch die Vorliebe des Rheinländers zu Frankreich ist nicht zu übersehen. Neben der Küche, der Mode und auch der Kunst wird dies durch eine Straßenpartnerschaft zwischen der Pariser Avenue Montaigne und der Düsseldorfer Königsallee bestätigt.

Nicht nur bei den Düsseldorfern selbst, sondern auch bei vielen Touristen ist die Kö aufgrund ihrer besonderen Gestaltung sehr beliebt. Durch spezielle Laternen, Telefonzellen, Poller und auch Kioske wurde dieser Straßenzug auffallend ausgeschmückt. Aber auch die alten restaurierten Häuser, die Brunnen, Brücken und verzierten Geländer schenken dieser Prachtmeile ihr charakteristisches Aussehen.

Der Kö-Graben – ein wunderschönes Stück Natur

Auf der Länge von etwa 600 Metern wird die Prachtmeile durch den Kögraben getrennt, durch den echtes Düssel-Wasser fließt. Dieser mittlere Teil der Allee ist mit circa 220 Bäumen bestückt. Der Baumbestand ist zum Teil bereits 80 Jahre alt. Vor einigen Jahren wurde an der Böschung des denkmalgeschützten Kögraben über eine Fläche von 3000 Quadratmetern Rollrasen verlegt. An diesem Platz der Idylle haben Schwäne, Gänsen und Enten schon vor langer Zeit ihr Zuhause mitten in der Stadt gefunden.

Durch mehrere Brücken über den Stadtgraben wird der östliche und der westliche Teil der Königsallee miteinander verbunden. Auf der einen Seite der Prachtmeile ist das Einkaufsparadies mit zahlreichen Designergeschäften, Straßencafés und Restaurants und auf der Westseite das Zentrum für Banken und Nobelhotels.

Mit dem Breidenbacher Hof, dem Steigenberger Parkhotel und dem Intercontinental sind hier drei Häuser in der Landeshauptstadt vor Ort, die nicht nur mit fünf Sternen sondern auch mit dem Zusatz Superior ausgezeichnet sind.

Plätze der Entspannung

Im Jahre 2013 entstand am Jan-Wellem-Platz der Kö-Bogen. Dieser Bau besticht durch eine geschwungene Fassade aus weißem Naturstein und Glas. An dieser Stelle hat sich mittlerweile ein beliebter Treffpunkt gebildet, an dem man sich nach dem Einkaufsbummel entspannen und die Seele baumeln lassen kann.

Ein weiterer gern genutzter Ort der Entspannung ist durch das wieder hergerichtete Kö-Gärtchen entstanden. Hier verbringen viele Düsseldorfer ihre Mittagspause und auch die Shoppingexperten legen dort gerne mal eine Pause ein. Bereits 1927 entstand dieser kleine Garten an der Graf-Adolf-Straße Ecke Königsallee durch den damaligen Gartendirektor Walter von Engelhardt. Die Bronzeskulptur „Kugelspielerin“ von Walter Scott stellt einen ganz besonderen Blickfang dar.

Dieser Boulevard ist eines der Aushängeschilder von Düsseldorf. Hier kann jeder problemlos für dies und das sein Geld ausgeben. Doch nicht nur Shoppingbegeisterte sind hier zahlreich zu entdecken, sondern auch diejenigen, die sich gerne auf diesem Laufsteg getreu dem Motto “sehen und gesehen werden” bewegen.

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