Die Gehry-Bauten in Düsseldorf – Das neue Wahrzeichen

Die Gehry-Bauten in Düsseldorf sind seit 1999 eins der neuen Wahrzeichen Düsseldorfs. Die charmante Stadt am Rhein glänzte vorher nur mit dem Rheinturm und ihrem dunklen, kräftigen Altbier. Der US-Amerikanische Architekt und Designer Frank O. Gehry verlieh dem Medienhafen ein dekonstruvistisches Gebäudeensemble, dass seitdem als neues Wahrzeichen glänzt.

Wer in Düsseldorf weilt, der sollte den Gang zum Medienhafen auf keinen Fall aussparen. Denn hier begrüßen einen architektonische Meisterwerke. Diese befinden sich am “Der neue Zollhof 1-3” und beherbergen ein Kunst- und Medienzentrum.
Am 19.10.1999 wurden die drei sehr unterschiedlichen Gebäudeteile eingeweiht. Sie sind kontrastreich gestaltet und jedes Gebäude ist mit unterschiedlichen Materialien verkleidet. So erhielt jedes Gebäude eine eigene Identität und der Komplex Lebendigkeit.

Gehry-Bauten Düsseldorf – Was man bestaunen kann

Mit dem Entwurf der Bauten wurde dem Dekonstruvismus ein Denkmal gebaut. Ein Kunststil bei dem gewollt die geraden Bahnen verlassen werden und wo sich Kunst, Funktionalität und Kühnheit vereinen. Obwohl diese Kunstform weitgehend unpolitisch ist, trotzt sie dem gängigen Diktat deutscher Bauvorschriften. Welche landesweit einen recht einheitlichen und langweiligen Baustil hervorbrachte. Gefalzter Edelstahl trifft, Fenster die aus dem Gebäude ragen und runde Räume widersagen der Norm.
Die 90’er Jahre waren in Deutschland voll von Brüchen und Wandel, das spiegelte sich auch in den Bauwerken, welche gewollt mit dem Gewohnten brachen.
Das Haus A ist mit karminroten Klinkern ummantelt, Haus B mit glänzendem Edelstahl und Haus C mit Kalkstein. Die Mitte spiegelt sowohl den Süden, als auch den Norden. So vereinen sich die Gebäude zu einem Gesamtkunstwerk.

Was erwartet einen im Innern?

Düsseldorf ist eine Stadt für Macher. Deswegen beherbergt das Gebäude C zum Beispiel verschiedene Büros. Schließlich befindet man sich hier am Medienhafen.
In Gebäude B wurde 2004 die Meerbar eröffnet. Eine sehr schöne Location, die Bar, Lounge und Restaurant in einem ist. Hier kann man nach der Besichtigung speisen oder einfach einen Kaffee genießen.
In Gebäude A findet man das ROCCA, ein urbanes und gemütliches Steakhouse. Auf der Terrasse kann man bei Rheinblick gehoben dinieren.

Egal ob man nun auf krumme Häuser, oder wie die Einheimischen gerne sagen “besoffene Häuser”, steht oder nicht. Die Gehry-Bauten sind einen Blick wert und im Anschluss lässt sich das urtypische Düsseldorfer Business feeling einsaugen und bei einem guten Essen genussvoll erleben.

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