Aachener Dom

Der Aachener Dom – Ein Weltkulturerbe gemacht für die Ewigkeit

Er befindet sich mitten in der Stadt und gilt als einer der berühmtesten Kirchenbauten von ganz Deutschland. Seit mehr als 1.000 Jahren gilt der Aachener Dom als die Stätte der Einkehr und der Besinnung. Kaiser Karl der Größe war für diesen imposanten Bau verantwortlich, es war seine Marienkirche. Er ließ 800 nach Chr. dieses architektonische Meisterwerk errichten, das heute noch gerne zu einem Kirchenbesuch einlädt. Seit dem Jahre 1930 darf sich der Dom von Aachen als Kathedrale einordnen und die hiesigen Gemäuer sind im Stande alte Geschichten zu erzählen.

 

Ein Rückzugsort für Gläubige, der imposanter nicht sein kann

Kaiser Karl der Große wählte einen besonderen  Platz für seine Kirche aus, um diese zu repräsentieren. Er stattete sie mit zahlreichen Säulen, Mosaiken und Reliquien aus und schaffte dadurch ein besonderes Ambiente. Rund 1,3 Millionen Besucher kann der Dom in Aachen jedes Jahr verzeichnen. Eine Besucherzahl, die sich sehen lassen kann. Die Kathedrale, die aus mehreren Bauten besteht, gilt als Besuchermagnet.  Im Zentrum ist das Mosaik des 8-teiligen Oktogons zu finden. Oktogon ist von mehreren Anbauten umgeben. Wie die  gotische Chorhalle, welche im Osten angesiedelt ist, das West -Werk und einige Seitenkapellen.

Die Bauweise fasziniert, die Architektur, die in die karolingische Renaissance zurückführt, wissen Kunst- und Kulturliebhaber zu schätzen. Zudem zieht die einmalige Atmosphäre jeden einzelnen Besucher in den Bann. Seit dem Jahre 1978 darf sich der Dom vom Aachen zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Eine hohe Auszeichnung, die dieser prächtige Kirchenbau durchaus verdient hat. Aber die Erhaltung des Doms muss berücksichtigt werden, sie verschlingt große Summen.  Auch den Platz rund um die Kathedrale soll jeder Besucher einmal auf sich wirken lassen. Was ist zu spüren? Internationales Flair tut sich hier auf.

Einst die Krönungskirche der deutschen Könige, nun ein Besuchermagnet mit einer sehr großen Anziehungskraft. Die vielversprechende Architektur lockt nicht nur Bauingenieure aus der ganzen Welt hierher. Viele Besucher  sind von der Bauart einfach angetan. Die kunstreiche Ausstattung im Innen- sowie im Außenbereich kann sich sehen lassen.

Imposante Mosaike zieren im Inneren das Gewölbe.  In einem Schrein sind die Gebeine von Kaiser Karl dem Großen aufbewahrt. Zudem kann ein alter Thron bewundert werden, den Kaiser Karl der Große für sich errichten ließ. Im Obergeschoss ist der Thron zu finden, der nach dem Tod von Karl dem Großen noch von vielen  weiteren Monarchen genutzt worden ist und zudem 6 einfache Stufen führen.  Er wurde aus diversen Baumaterialien von Kirchen aus Jerusalem erbaut. Die Platten aus Marmor sollen aus der ersten Grabeskirche in Jerusalem kommen. Zwischen dem 9. und 16. Jahrhundert haben 31  deutsche Könige ihre Weihe auf diesem legendären Thron erfahren. Der Aachener Dom war die Krönungskirche des Reiches.

Die gotische Chorhalle ist vor allem wegen ihrem Marien Schrein so legendär. Erst nach einer Bauzeit von mehr als 60 Jahren wurde dieser Schrein geweiht. Im Jahre 1414 war es endlich soweit. Die Halle misst eine Höhe von 32 Meter. Die Außenwand  gestaltet sich farbenfroh. Die bunten Glasfenster sind wundervoll anzusehen.

Der Aachener Dom und seine Schatzkammer

Lust auf einen Besuch in der Schatzkammer? Hier wird die Büste von Kaiser Karl den Großen zur Schau gestellt. Ebenso sehenswert ist die Arm Reliquie, in der sich Teile der Armknochen des Kaisers befinden sollen. Viele Reliquien aus der Schatzkammer stammen aus dem Orient. Der abenteuerliche Weg führt sie nach Aachen. Um ihre legendäre Schatzkammer wurden die Aachener schon immer beneidet.

Der Dom in Aachen hat weltweit  internationale Bedeutung erlangt, das zeigen bereits die zahlreichen Besucherströme gekonnt auf. Die Marienkirche, die sich Kaiser Karl der Große voller Stolz erbauen ließ, ist nun das Herzstück von Europa, das weit über die Grenzen bekannt ist. (AG)

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